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Neu erschienen:  

Gerne nennen wir Ihnen die Verlage und ISBN-Nummern.


    Der 6. Band aus der Reihe „Beiträge zur Geschichte der Stadt Schiltach“:

„Schiltach - Lieder und Gedichte“

In diesem Band sind mehr als 50 Lieder und Gedichte vereint, die einen Bezug zu Schiltach haben: Sei es, dass sie hier entstanden sind, oder dass sie das Städtchen erwähnen.

Die Sammlung reicht vom
16. bis ins 21. Jahrhundert und umfasst die vielfältigsten Motive, von bekannten wie unbekannten Autoren. Neben hochdeutschen gibt es mundartliche Dichtungen, besinnliche und humorvolle, die zum Entdecken, Nachdenken, Schmunzeln oder Singen anregen. Als Anhang finden sich Ausführungen zu den Dichtern und den einzelnen Themen.

     
    Der 5. Band aus der Reihe „Beiträge zur Geschichte der Stadt Schiltach“:

„Die Herzöge von Urslingen in Schiltach“

Drei Herzöge von Urslingen waren im Spätmittelalter die Herren von Burg und Stadt Schiltach. Der letzte Urslinger, Reinold VI., erlaubte der Stadt, sein Wappen zu führen, was sie seit nunmehr 600 Jahren tut.

Wie in jedem Buch der Reihe wird auch hier Geschichte unterhaltsam und doch wissenschaftlich fundiert präsentiert. Ausgestattet mit vielen Bildern, mit lesefreundlicher Schriftgröße und angenehmem Zeilenabstand eignet sich das Buch durchaus auch als Urlaubslektüre.

     
  Landschaften berühren uns tief. Auch Häuser. Sie verschwistern sich. Untrennbar.
Unser Auge entdeckt ihre gemeinsame Schönheit.
 
     
    Dies ist der siebte Band
mit Texten Baden-Württembergischer Autorinnen und Autoren, deren Projekte im vergangenen Jahr mit einem Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg gefördert worden sind. Er enthält ein breites Spektrum neuesten literarischen Schaffens im Land.
     
   

Trotz allem

bin ich wieder
der Schönheit begegnet

dieser Augenstecherin

maßlose Unvernunft
wuchert selbst
an brüchigstem Gestein

     
   

Landschaft

meine Großmutter weiß
einen Ort
da ragen
Menschen
in den Himmel
sie atmen nicht
sie essen mit den Augen
alle Farben sind
schwarz

dort
singe ich

     
 

das unsichtbare gedicht spricht
zweideutig über seinen körper
es sagt
an seinem beginn und an seinem
ende
stehe die zeit
es sei ausgespart aus dem tod

 

 

 

... und ich denke auch an die ge-
spensterbleichen Einweckfrüchte
aus dem Museum, die sich durch
keinen Kunstgriff wieder aufwecken lassen, und verspüre
plötzlich große Lust auf die
frischen Kirschen, die sich, noch
erbsenklein, vor meinem Fenster
im Wind wiegen.

 

 

 

deine rostroten augen
die untergehen wenn es abend wird
deine augen schlafen nicht

sie schlafen nicht sie wandern
über den berg

deine augen deine rostroten
augen haben
von der sonne gelernt


 

 

 

Am 1. April 1956 kam ein
Schwarzwaldtal in die Schlag-
zeilen der Presse in Baden-
Württemberg.
Mit Überschriften wie "37
Schwaben werden Badener"
wurde landesweit über die
Umgemeindung der Ein-
wohner des Reichenbächles
von der württembergischen
Gemeinde Lauterbach in die
badische Gemeinde Lehengericht berichtet.

 

 

 

Der passende Schuber zur
Schiltach-Reihe Beiträge zur
Geschichte der Stadt Schiltach
Band 1 bis 5:

Schiltach - die Flößerstadt
Der Teufel von Schiltach
Schiltacher Kaleidoskop
Das Reichenbächle bei
Lehengericht
Die Herzöge von Urslingen
in Schiltach

Schutz und gleichzeitig hoch-
wertige Präsentation.


 

 

räume

häuser
hier
und da stehen
fenster offen warum
fragt sich
kein einziger
passant
springe ich
nicht hinein
ins leben
der räume

 

    

   

spootjohr

de vollmond
bringt eim
um de schloof
überzwerch
des wiißi liecht
s mueß bliibe
im vorhang
schlooft
e summervögeli
selig

     

 
 

Ich habe ein Stück eigener
Vergangenheit wiedergefunden.
Und dabei habe ich manchmal
mit Wehmut, gelegentlich aber
auch mit Erleichterung wahr-
genommen, dass diese Kind-
heits- und Jugenderfahrungen
unwiederbringlich Vergangenheit
sind. Sie sind Mosaiksteine
einer Biografie, die durch die
vielfältigen Umbrüche auf dem
Land geprägt ist. Die Menschen, der Alltag, die sozialen Um-
gangsformen und die Mentalität haben sich verändert.
Ob es um die Kirschenernte, die Bohnen oder das Erberzopfen
geht - eine jahrhundertealte
familiäre Arbeitsgeselligkeit ist
an ihr Ende gekommen.

Heinz G. Huber

   
  Martin Walser
zu Koemedas Texten:

Durch Ihre gestenreiche und
genauigkeitsfreudige Prosa
beweisen Sie, dass die Aus-
druckskraft nicht von der ein-
maligen Muttersprache abhängt,
sondern von überhaupt Unerlern-
barem. Die deutsche Sprache
kann froh sein über so kräftigen
Zuzug.



     
    Dies sind die vielschichtigsten
Dialekt-Gedichte, die ich je
gelesen habe. Ich bin beglückt
und reich beschenkt.
Die Wurzeln Ihrer Mundart,
die, mit Abweichungen,
auch die unsrige ist, reichen so tief, weil ihr Wesen und Ihr
Sprachverständnis ur-
dichterischer Nährgrund sind,
stets warm "vom träumte tag",
der immer bildstark, das Wirkliche kennt und nennt.

Erika Burkart
zu den Gedichten
in "zämme läse"


 

    "ich male mir Flügel/lerne
fliegen:::"
Diese Gedichte, mit ihrem
verhaltenen Glanz und ihrer
überraschenden Schönheit,
können hinter dem manchmal
düsteren Horizont wirklich den s
ommer zeigen: "... morgen/hole
ich ihn heim."

M.M. Jung


 

 
     
   

Geschichte kann unterhaltsam
sein!

Wissenschaftlich fundiert, exakt
recherchiert und doch kurzweilig, so ist das erste Buch der Reihe
über die Geschichte und die
Traditionen der Stadt Schiltach.
Dr. Hans Harter hat im Buch 
"Schiltach - die Flößerstadt" 
die alte Zeit wieder aufleben lassen, beschreibt warum
Straßburg so wichtig für Schiltach war und wie
sich
die Industriealisierung auf die Flößer ausgewirkt hat.

 

     
    Die Gedichte sind ein Bekenntnis von Claudia Scherer
zur Vielfalt in der Literatur; dazu gehört auch die Mundart:
Oberschwäbisch.

"Claudia Scherer provoziert durch extreme Erfahrungen.
Es ist aber nicht das Geschehen, wie man auf
den ersten Blick meint,
das so ungewöhnlich ist, sondern die Intensität des Erlebens.

Wenn es die vornehmste Aufgabe des Dichters ist,
eine sprachliche Form zu finden für das, was bis dahin nicht gesagt werden konnte -
Claudia Scherer hat das geleistet."

Norbert Feinäugle

     
    Ein Bildband ganz besonderer
Art:

Mit Fotografien aus einem
Fotowettbewerb, Texten des
Lyrikers José F.A. Oliver und
Ausstanzungen in Umschlag
und Innenteil.

 

     
   

In letzter Zeit habe ich damit
begonnen, Kinofilme ins poe-
tische Visier zu nehmen. Es
soll dabei kein vollständiger
Überblick über den jeweiligen
Film gegeben oder eine Nach-
erzählung des Inhalts geliefert
werden, sondern es geht mir
darum, die Grundidee, auch die
Grundstimmung, aufzugreifen
und, wenn ich Glück habe, den
Angelpunkt zu finden, um den
sich der ganze Film dreht und
um dessentwillen er gemacht
wurde. Dazu kann es genügen,
Streiflichter zu werfen auf
bestimmte Einzelheiten, die mir
bedeutungsvoll erscheinen, oft
nur Nebenaspekte oder Kleinig-
keiten, die leicht übersehen
werden können, sie festzuhalten
und ins Bild zu setzen.

So kommt es zu - naturgemäß
ganz subjektiv gefärbten - Momentaufnahmen,
Filmstills oder Standfotos vergleichbar.


Irmhild Oberthür

 
   

Im Jahr 1533 ereignete sich in
Schiltach im Schwarzwald eine
Brandkatastrophe, bei der das
ganze Städtchen zu Grunde ging.
Die verunsicherten Einwohner bezichtigten eine Dienstmagd der Brandstiftung, obwohl diese an jenem Tag in ihrer Heimat Oberndorf am Neckar gewesen war. Man unterschob ihr einen Pakt mit dem Teufel, der ihr den
Hexenflug nach Schiltach ermöglicht und sie zur Brand-
stiftung verleitet habe.
Sie wurde in Oberndorf als "Hexe" verbrannt.
Die Kunde davon ging durch
alle Lande, und der "Teufel von
Schiltach" wurde ein Thema
für Publizisten, Dämonologen,
Chronisten, Theologen, Sagen-
sammler, Historiker, Schriftsteller und Künstler

 

 

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